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EDITORIAL Liebe Leserinnen und Leser,
alles beginnt da, wo eine anhält – alles beginnt da, wo einer stehenbleibt. Diese Feststellungen, entnommen aus dem Text von Salome Wieland, möchten wir auch für dieses Heft geltend machen. Ein Text beginnt nicht mit dem ersten Satz, sondern wenn jemand stehenbleibt, anhält und liest. Was ist da? Gedrucktes, Geformtes, das zuerst noch entstehen muss. Hinterlässt das Gelesene einen Abdruck, gehen wir gedruckt, geprägt – in einer anderen Form? – weiter. Das wäre unser Wunsch.
Besonders wichtig war uns die Vielfalt von Textgattungen – zum ersten Mal seit langem sind neben Lyrik und Prosa auch zwei Auszüge aus Theaterstücken zu lesen. Auch wollten wir der wenig bekannten, bereits verstorbenen Autorin Adelheid Duvanel einen Platz geben, von der wir hoffen, dass sie neu entdeckt und mehr gelesen werde. Wir möchten uns herzlich bei Jan Kuhlbrodt verabschieden, der die Edit über zwei Jahre als Redakteur mitherausgegeben und geprägt hat. Wir danken ihm für sein Engagement und sein unermüdliches Interesse an der neueren deutschen Literatur! Wir wünschen Euch allen, liebe Leserinnen und Leser, viel Freude beim Lesen. Die Redaktion |
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