»Warten auf …« – mit Heike Geißler und Maruan Paschen

»Warten auf …«: eine Webserie von Edit, Logbuch Suhrkamp und S. Fischer Hundertvierzehn.Wir warten ständig – auf Bus und Bahn, auf unsere Verabredung, beim Arzt. Nicht selten ergibt sich ein Gespräch mit unseren Mitwartenden, das seine ganz eigene Magie aus der zwangläufigen Pause entwickelt. Maruan Paschen hat sich deshalb mit Heinz Helle, Heike Geißler und […]

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Miamification des Abendlandes

von Samael Falkner   Am Ende ist ohnehin alles weg. Innerhalb der nächsten einhundert Jahre könnten zuerst die Strände und schließlich die Hotelmeilen Miamis dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer fallen. Bis es soweit ist, zieht die Stadt über fünfzehn Millionen Besucher im Jahr an, lebt von Hotellerie, Gastronomie und Kultur. Der Theoretiker Armen Avanessian hat […]

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Absolute Gegenwart

von Hannes Becker     Im Berliner Merve Verlag ist jetzt unter dem Titel „Absolute Gegenwart“ eine weiteres Buch erschienen, das sich, unzufrieden mit dem Status Quo gegenwärtigen Philosophierens, um die Möglichkeit einer neuen Art von philosophischem Zeitgeist bemüht: eines Denken auf der Höhe der Zeit, das zugleich aber mit dieser Zeit hart ins Gericht […]

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Christine Nöstlinger und die Mädchen

von Anna Mayrhauser   Als Kind wollte ich ein Nöstlinger-Kind sein. Alles, was ich erlebte, wurde in meinem Kopf zu einer Nöstlinger-Geschichte. Faschistische Turnlehrer, verrückte Geschichtsprofessoren, böse, alte Leute, die einen im Bus mit Gewalt zwingen wollen aufzustehen, obwohl sie offensichtlich noch ganz fit sind, dumme Mobberkinder – alles wurde ein bisschen erträglicher, wenn man […]

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Der Zeitkomplex, Postcontemporary

von Georg Dickmann     Ist die Gegenwart an ein Ende gekommen? Und wenn ja, wie könnte vor dem Hintergrund des politischen und ästhetischen Phlegmatismus eine Zukunftsgenossenschaft aussehen, die wieder in der Lage ist, Utopien zu formulieren?   Seit ein paar Jahren widmen sich Ansätze der neu-linken Philosophieströmung Akzelerationismus/Spekulativer Realismus diesen Fragen und formulieren statt rückwärtsgewandter Authentizitätsnostalgie und Verlangsamung […]

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Edit Essaypreis

Im vergangenen Herbst wurde der Wettbewerb um den Edit Essaypreis zum dritten Mal ausgerufen. Der offenen Ausschreibung, die am 15. Dezember 2015 endete, folgten insgesamt 370 Autorinnen und Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.   Der Jury gehörten an: Monika Rinck, Dichterin und Essayistin Chris Köver, Journalistin, WIRED und Missy Magazine Florian Kessler, Lektor beim Hanser […]

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Thanksgiving in der Mongolei

von Ariel Levy     Ariel Levys Schilderung einer verlustreichen Reise ans andere Ende der Welt ließ uns sprachlos zurück. Nur selten dringt ein Text so weit ins Persönliche vor. Als Thanksgiving im November 2013 in The New Yorker erschien, war der Essay in aller Munde und wurde im folgenden Jahr mit dem National Magazine […]

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Das andere Schreiben

von Thorsten Krämer     Folgendes Problem: Christoph hat seinen Gästen Seeteufel angekündigt, den er aber nicht bekommen hat, und serviert nun gleich statt dessen Pangasius. Du hast drei Sekunden Zeit, diesen Sachverhalt auf amüsante Weise zu erklären, wobei es zu keiner Text-Bild-Schere kommen darf – während dieser drei Sekunden ist nämlich Sirin zu sehen, […]

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Asterope

von Maja-Maria Becker   bemerkenswert an der geschichte der menschheit ist einzig und allein die auflehnung. nun werfe den stein, wer steine hat, stand irgendwo   geschrieben an einer litfasssäule in hamburg sternschanze, werbung für einen hagebaumarkt. ich las es, als über mir die ISS als winziger punkt   trieb und ihre oberfläche sich grad […]

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Himmelsdarsteller

von Heike Geißler und Adrian Sauer       Ob man mich braucht.   Ja, das ist schon immer eine der ersten Fragen, wenn jemand erfährt, was ich beruflich mache. Mittlerweile zucke ich da mit den Schultern. Oder ich sage gar nicht erst, was ich mache. Manchmal sage ich, ich sei Augenarzt. Da kann man nichts […]

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Edit ist eine Zeitschrift aus Leipzig, die dreimal im Jahr neue deutschsprachige Literatur präsentiert. Seit ihrer Gründung 1993 setzt sie sich für zeitgenössische Schreibweisen, die Vielfalt literarischer Formen und Erstübersetzungen ein. Seit 2014 erscheint bei Spector Books und mikrotext die Buchreihe VOLTE.

 

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Edit 76

Herbst 2018, 128 Seiten, €7

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Edit Essaypreis 2019

Der Edit Essaypreis geht in die 5. Runde.

 

Erstmals wird der Preis in diesem Jahr in einem zweistufigen Verfahren vergeben. Eine unabhängige Jury ermittelt aus den eingereichten Titeln zunächst die Shortlist. In einer öffentlichen Jurysitzung am 27. Oktober 2019 entscheidet die Jury dann über die finalen Preisträger*innen. Der erstplatzierte Text wird mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro ausgezeichnet, gestiftet von den Entwicklern der Schreib-App Ulysses. Daneben wird zum ersten Mal der Radio Essaypreis an einen Text verliehen, der besonders für eine Inszenierung im Radio geeignet scheint. Der Text wird in einer Radiofassung bei SWR2 Essay gesendet. Darüber hinaus werden beide Siegertexte digital bei Matthes & Seitz Berlin veröffentlicht.

 

Einsendeschluss ist der 1. Juli 2019.

DIE AUSSCHREIBUNG (PDF)

 

Der Jury gehören an:

 

 

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